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Sonntag, 1. Dezember 2013

Gemeinschaftsküche

Nachdem ich euch ja schon die Kitchenette meines Stockwerks gezeigt habe, zeige ich euch heute die Gemeinschaftsküche, welche sich im B1-Stockwerk des Graduate Dormitorys befindet.

Die Küche nutze ich öfter mal zum kochen, auch wenn leider die Zutatenauswahl nicht allzugroß ist und die meisten Deutschen, bzw. Europäer häufig Nudeln mit Soße kochen. Verhältnismäßig günstige Zutaten findet ihr im Home Plus (Hapjeong Station, U2, U6) oder im Lotte Markt (Seoul Station, U1, U4 oder Gyeongui Line).


In der Küche befinden sich 5 Kochplätze, wovon jedoch einer dauerthaft kaputt ist und wohl nie repariert werden wird. Mittags habt ihr noch freie Auswahl, aber Abends heißt es öfter mal warten bis endlich ein Platz frei wird und so lernt man auch nur mit einer Herdplatte auszukommen um ein ganzes Gericht zu kochen. Positiv daran ist natürlich, dass man öfter mal Menschen trifft und mit diesen über das Essen schnell ins Gespräch kommt.
Negativ für Bewohner des iHouse I oder II ist, dass ihr alles erstmal von einem ins andere Haus schleppen müsst um endlich kochen zu können. Zudem ist der Essebereich nicht mit Heizung versehen, weshalb es dort schon ziemlich kalt werden kann.


Die Küche bietet neben den Kochplätzen, Mikrowellen und Spülbecken....nichts. Richtig, nicht einmal Töpfe. Töpfe, Schüsseln, Siebe, Pfannen, Löffel und jegliches weitere Kochbesteck müsst ihr euch selbst kaufen. Ihr bekommt es sehr günstig im Daiso in der EWHA Station. Dort habe ich für einen Topf 5,000 KRW (ca. 3,50 Euro) bezahlt und mein Löffel hat sogar nur 70 cent gekostet. Vielleicht könnt ihr euch das ganze ja auch einfach mit eurer/eurem Roomi teilen, dann wird es nochmal günstiger.

Freitag, 8. November 2013

Kitchenette iHouse 2

Heute möchte ich allen Interessierten einfach mal zeigen, wie die Kitchenettes in den einzelnen Stockwerken unseres Wohnheims aussehen. Es gibt, wie ich sicherlich schon einmal erwähnte, keine richtige Küche in den Wohnheimen, sondern lediglich eine Gemeinschaftsküche unter dem Graduate Dormitory....die zeige ich euch jedoch ein anderes Mal.

Die Kitchenette im International House 2 (D) ist sehr sehr klein. Mit zwei Personen ist der gesamte Raum voll und zum kochen eignet sich dieses kleine Räumchen auf keinen Fall. Die Ausstattung besteht aus einer Mikrowelle, einer Spüle und einem Wasserspender, der sowohl warmes, als auch kaltes Wasser zur Verfügung stellt.
Vorteil an dem Wasserspender, ihr könnt eure Flasche immer wieder kostenfrei auffüllen, weshalb hier auch die meisten Studenten fast ausschließlich stilles Wasser trinken....ich übrigens auch ;)


Ein kleiner Tipp nebenbei
Es gibt hier kein Geschirr. Geht also am besten in den ersten Tagen gleich zu Daiso (zu finden in der EWHA Station) und kauft euch Teller, Tasse, Schüssel, Besteck etc. für kleines Geld. Dort gibt es auch extra Mikrowellengeschirr.  Zudem könnt ihr euch mit Schwämmen, Handtüchern und und und eindecken.

Dienstag, 3. September 2013

Wäsche waschen

Heute hab ich mich mal in das Abenteuer "Wäsche waschen" gestürzt.
Im iHouse II (D) gibt es im Stockwerk B1 einen Laundry room, dort stehen drei Waschmaschinen und zwei Wäschetrockner, außerdem noch zwei Bügelstationen und Wäschekörbe. Für die Waschmaschinen und die Trockner braucht man pro Ladung 500 KRW, als eine Münze. Ihr könnt also nicht 5 mal 100 KRW Münzen dort einwerfen. Da die Münzen eher selten in eure Hände fallen, hebt sie gut auf um auch immer wenn es nötig ist waschen zu können.

Da es nichts gibt um die Wäsche aufzuhängen und auch der Balkom am Dorm ziemlich klein ist, überlegt euch gut was ihr für Sachen einpackt. Ich hab einfach todesmutig alles in den Trockner geschmissen, den ich beim nächsten Mal auf Medium statt auf Heiß stellen werde, damit meine Wäsche hoffentlich nicht so heiß ist, dass ich sie nicht anfassen kann ;)
Auch wenn an den Geräten alles auf Koreanisch steht, hängen an den Wänden Schilder, die jedem auf Englisch super erklären, welche Knöpfe wofür sind und welche man drücken sollte. Somit bekommt es sicher jeder hin hier wieder saubere Kleidung in seinen Schrank zu bekommen.

Samstag, 31. August 2013

Auslandsstudenten willkommen in Seoul

Freitags machten meine Roommate und ich uns erstmal auf die Suche nach einem Supermarkt um noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen, wie Waschmittel, einen Schwamm, eine Tasse und Besteck etc. Waschmittel zu kaufen stellt sich hier als recht schwierig raus. Ich habe im Endeffekt Persil Tabs gekauft, die mich ca. 17 Euro gekostet haben. Aber das war mir recht, denn dabei wusste ich dass es Waschmittel ist und nicht wie bei meinem ersten Versuch Weichspüler oder bei meinem zweiten Versuch Zeug um die Wohnung zu putzen (hab ich zum Glück beides noch vor dem Kauf rausgefunden). Der Rest ist dafür recht günstig und so hab ich für Besteck, Tasse, Tee, 1,5 l Limo, 1 l Wasser und ein Notizheft weniger als 6 Euro ausgegeben.

Abends war ich zusammen mit meiner Roommate essen, diesmal gab es Chicken Teryaki (sah auf dem Bild besser aus, als es schmeckte). Danach gab es eine weitere Willkommensparty für Austauschstudenten, jedoch aller Unis in Seoul. Da fast alle Unis direkt in der Nähe der EWHA liegen, fand die Party in einem Club in der Nähe statt, den wir zu Fuß innerhalb von 15 Minuten erreicht haben. Die Schlange war allerdings so lang als wir ankamen, dass wir uns beim Anblick überlegten einfach dort in eine Bar zu gehen. Mithilfe einer Buddy, die wir zufällig auf der Straße getroffen haben, fanden wir eine Bar, die am Ende sogar unsere Musikwünsche erfüllte. Alle Wände waren tapeziert mit Fotos der Gäste, die jemals dort waren und so kamen auch wir in den Genuss ein Gruppenfoto zu machen, welches dort verewigt wird.


Wir hatten uns den Plan gesteckt, dass wir gegen 24 Uhr nochmal versuchen zur Willkommensparty zu gehen, da dann sicherlich weniger los sein würde. Als wir dort ankamen sagten uns viele Bekannte, dass wir bloß nicht reingehen sollen, weil es sooooo voll sei und man fast 30 Minuten auf sein Getränk warten müsse. Als entschieden wir uns erstmal dafür zwischen der Masse auf der Straße zu bleiben. Als das zu langweilig wurde suchten wir uns eine neue Bar in der ich mein erstes koreanisches Bier trank. Es war sogar unerwartet lecker.


Nach einem Bierchen gesellten wir uns dann aber doch wieder zu der Masse auf der Straße und ließen den Abend dort ausklingen.

Mal sehen wo es uns heute so hinverschlägt.
Morgen werde ich mir Seoul mal ein wenig anschauen, zum Hangang gehen oder mir den Namsan-Tower mal ansehen. Dafür muss ich mir aber erst eine T-Money-Karte kaufen, denn die brauche ich um U-Bahn zu fahren. Am Montag gehen dann die ersten Veranstaltungen los und ich hoffe, dass ich am Montag noch einen weiteren Kurs zu meinem Sprachkurs zubuchen kann (muss eigentlich, denn ich brauche 9 Creditpoints um hier studieren zu dürfen und mit dem Sprachkurs hab ich nur 6), aber ich denke es wird schon alles irgendwie gut gehen.

Mittwoch, 28. August 2013

Anreise

Meine Anreise bestand aus zwei Flügen, einmal von Frankfurt a.M. nach Abu Dhabi und von dort aus weiter nach Incheon-Seoul. Beide Flüge hatten jeweils eine Stunde Verspätung, die ich nicht im Duty Free verbringen durfte, sondern angeschnallt auf meinem Platz im Flugzeug. Die Wartezeit war unheimlich langweilig, als es aber dann endlich losging (ich mag fliegen ja) wurde auch das Bordprogramm freigeschaltet und mir standen hunderte von Filmen und Serien zur Verfügung. Der Service war super, das Personal sehr freundlich, viele Sprachen waren vertreten und das Essen war lecker. Etihad Airways sind sehr sehr zu empfehlen!!!!

Bye bye Germany! Ein letzter Blick auf die Heimat und schon ging es los. Um 12:20 Uhr hoben wir ab und schon 6 Stunden später landete ich wohlbehalten in Abu Dhabi. Der Flughafen ist ziemlich groß, weshalb ich auch ca. 25 Minuten brauchte um an meinem Gate anzukommen. Die Wege sind alle gut beschildert und auch auf englisch übersetzt, so dass ich wenig Probleme hatte den richten Weg zu finden. 


Am Gate angekommen musst ich anstatt 2 Stunden und 40 Minuten nur noch eine Stunde warten (dank der Verspätung in Frankfurt versteht sich). Auf dem Flug von Abu Dhabi nach Incheon hatte ich glück, der Sitz neben mir war frei und so konnte ich mich auf diesem Nachtflug schön auf beiden Sitzen verteilen und schlafen. Zum Frühstück gab es auch wieder 3 Gerichte zur Auswahl, ich entschied mich für das Koreanische mit Rührei, Spinat und Reis, es war lecker!

In Korea angekommen, hieß es erstmal auf die spannende Suche nach meinem Koffer gehen. Auf dem Weg dorthin, der übrigens fast 30 Minuten in Anspruch nahm, musste ich durch die Passkontrolle, meine Gesundheitserklärung abgeben und letztendlich auch eine Erklärung über meinen nicht-zu-versteuernden Kofferinhalt. Dank der recht auffälligen Farbe meines Koffers war es wenigstens kein Problem diesen auf dem Band wiederzufinden. Glück für mich: am International Airport Incheon gibt es gratis Wlan :) So konnte ich meine Peace Buddy anschreiben, die mich vom Flughafen abholte.

Meine Peace Buddy, ich nenne sie Harry (ihr Koreanischer Name wird etwa so ausgesprochen),  holte mich und eine weitere Exchange Studentin in Incheon ab (wir kamen fast zeitgleich an, dank meiner Verspätung). Wir fuhren dann mit dem Bus fast eine Stunde bis zur EWHA Womans University (Bus- und U-Bahn-Haltestellen heißten auch so). Nach dem Ankommen musste ich zum Dormitory-Check-in (für mein Wohnheimzimmer) und danach konnte ich auch gleich schon in mein Zimmer gehen. Es liegt im 7. Stock, hat aber nicht so eine tolle Aussicht wie man denken könnte, denn der 7. Stock ist hier noch ziemlich niedrig im Verhältnis zu den anderen Gebäuden. 
Im Zimmer nagekommen, lernte ich auch gleich meine Roommate kennen. Sie kommt aus China (den Namen hab ich schon wieder vergessen, Schande über mein Haupt) und ist ziemlich schüchten, aber trotzdem sehr nett. Sie ist erst 22 Jahre alt und studiert Korea Wissenschaften, kann somit auch schon koreanisch, was beim Einkaufen sehr hilfreich ist. Während ich mich durch die Lebensmittel rate, weiß sie genau wo wir was finden :D

Mein Wohnheimzimmer/Dormitory ist ziemlich spartanisch eingerichtet. Jeweils ein Bett, ein Schreibtisch und ein Schrank für jeden, sowie ein gemeinsames Badezimmer mit Dusche. Was das betrifft hab ich es noch gut erwischt, denn im iHouse I (C) gibt es nur Gemeinschaftsbäder, hier im iHouse II (D) hat jedes Zimmer ein eigenes Bad. Außerdem haben wir unseren eigenen Kühlschrank.


Das war mein Anreisetag. Nachdem ich im Wohnheimzimmer war, ließ Harry mich allein um es mir gemütlich zu machen. Das erste was ich tat, war den Bilderrahmen von meiner Besten aufzustellen, sah gleich viel wohnlicher aus. Aber auch durch Bettwäsche (selbst mitgebracht, wird vor der Abreise entsorgt für mehr Platz im Koffer), viele andere Bilder (danke an meine Uni-Mädels) und meinen Laptop sahes gleich besser aus.