Nachdem ich euch ja schon die Kitchenette meines Stockwerks gezeigt habe, zeige ich euch heute die Gemeinschaftsküche, welche sich im B1-Stockwerk des Graduate Dormitorys befindet.
Die Küche nutze ich öfter mal zum kochen, auch wenn leider die Zutatenauswahl nicht allzugroß ist und die meisten Deutschen, bzw. Europäer häufig Nudeln mit Soße kochen. Verhältnismäßig günstige Zutaten findet ihr im Home Plus (Hapjeong Station, U2, U6) oder im Lotte Markt (Seoul Station, U1, U4 oder Gyeongui Line).
In der Küche befinden sich 5 Kochplätze, wovon jedoch einer dauerthaft kaputt ist und wohl nie repariert werden wird. Mittags habt ihr noch freie Auswahl, aber Abends heißt es öfter mal warten bis endlich ein Platz frei wird und so lernt man auch nur mit einer Herdplatte auszukommen um ein ganzes Gericht zu kochen. Positiv daran ist natürlich, dass man öfter mal Menschen trifft und mit diesen über das Essen schnell ins Gespräch kommt.
Negativ für Bewohner des iHouse I oder II ist, dass ihr alles erstmal von einem ins andere Haus schleppen müsst um endlich kochen zu können. Zudem ist der Essebereich nicht mit Heizung versehen, weshalb es dort schon ziemlich kalt werden kann.
Die Küche bietet neben den Kochplätzen, Mikrowellen und Spülbecken....nichts. Richtig, nicht einmal Töpfe. Töpfe, Schüsseln, Siebe, Pfannen, Löffel und jegliches weitere Kochbesteck müsst ihr euch selbst kaufen. Ihr bekommt es sehr günstig im Daiso in der EWHA Station. Dort habe ich für einen Topf 5,000 KRW (ca. 3,50 Euro) bezahlt und mein Löffel hat sogar nur 70 cent gekostet. Vielleicht könnt ihr euch das ganze ja auch einfach mit eurer/eurem Roomi teilen, dann wird es nochmal günstiger.
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Sonntag, 1. Dezember 2013
Montag, 11. November 2013
행복 빼빼로 데이
Heute ist der 11.11. und somit startet heute um 11:11 Uhr die Karnevalssession. Mich als Karnevals-Jeck macht es ein wenig traurig dieses Mal nicht mitfeiern zu können und im Kostüm durch die Gegend zu hüpfen.
Doch natürlich wird am 11.11. nicht nur in einigen Regionen Deutschlands etwas gefeiert. Auch Frankreich hat heute Feiertag und zwar zum Gedenken an den zweiten Weltkrieg. Aber, und vor allem deswegen schreibe ich gerade, hat auch Korea heute etwas zu feiern, es ist nämlich:
Dabei handelt es sich um den koreanischen Valentinstag. Heute verschenken also in ganz Korea Männer ihrer Angebeteten Peperos, in Deutschland eher bekannt unter dem Namen "Mikado". Es handelt sich um Gebäckstangen, die mit Schokolade überzogen sind. Es gibt sie hier in allen möglichen Geschmacksrichtungen und sie sind sehr beliebt.
Doch natürlich wird am 11.11. nicht nur in einigen Regionen Deutschlands etwas gefeiert. Auch Frankreich hat heute Feiertag und zwar zum Gedenken an den zweiten Weltkrieg. Aber, und vor allem deswegen schreibe ich gerade, hat auch Korea heute etwas zu feiern, es ist nämlich:
빼빼로 데이 (Pepero Day)
Dabei handelt es sich um den koreanischen Valentinstag. Heute verschenken also in ganz Korea Männer ihrer Angebeteten Peperos, in Deutschland eher bekannt unter dem Namen "Mikado". Es handelt sich um Gebäckstangen, die mit Schokolade überzogen sind. Es gibt sie hier in allen möglichen Geschmacksrichtungen und sie sind sehr beliebt.
Da unsere Lehrerinnen uns immer versuchen auch möglichst viel von der koreanischen Kultur (ja, ich weiß, man sollte nicht alles über einen Kamm scheren) beizubringen, hat unsere 선생님 uns heute ein kleines Geschenk mitgebracht, bei dem sie sich wirklich große Mühe gegeben hat. Wir haben uns natürlich alle sehr darüber gefreut und auch euch möchte ich zeigen was es gab.
Somit sage ich HELAU und wünsche euch zudem noch einen 행복 빼빼로 데이 (schönen Peperoday)
Freitag, 8. November 2013
Kitchenette iHouse 2
Heute möchte ich allen Interessierten einfach mal zeigen, wie die Kitchenettes in den einzelnen Stockwerken unseres Wohnheims aussehen. Es gibt, wie ich sicherlich schon einmal erwähnte, keine richtige Küche in den Wohnheimen, sondern lediglich eine Gemeinschaftsküche unter dem Graduate Dormitory....die zeige ich euch jedoch ein anderes Mal.
Die Kitchenette im International House 2 (D) ist sehr sehr klein. Mit zwei Personen ist der gesamte Raum voll und zum kochen eignet sich dieses kleine Räumchen auf keinen Fall. Die Ausstattung besteht aus einer Mikrowelle, einer Spüle und einem Wasserspender, der sowohl warmes, als auch kaltes Wasser zur Verfügung stellt.
Vorteil an dem Wasserspender, ihr könnt eure Flasche immer wieder kostenfrei auffüllen, weshalb hier auch die meisten Studenten fast ausschließlich stilles Wasser trinken....ich übrigens auch ;)
Die Kitchenette im International House 2 (D) ist sehr sehr klein. Mit zwei Personen ist der gesamte Raum voll und zum kochen eignet sich dieses kleine Räumchen auf keinen Fall. Die Ausstattung besteht aus einer Mikrowelle, einer Spüle und einem Wasserspender, der sowohl warmes, als auch kaltes Wasser zur Verfügung stellt.
Vorteil an dem Wasserspender, ihr könnt eure Flasche immer wieder kostenfrei auffüllen, weshalb hier auch die meisten Studenten fast ausschließlich stilles Wasser trinken....ich übrigens auch ;)
Ein kleiner Tipp nebenbei:
Es gibt hier kein Geschirr. Geht also am besten in den ersten Tagen gleich zu Daiso (zu finden in der EWHA Station) und kauft euch Teller, Tasse, Schüssel, Besteck etc. für kleines Geld. Dort gibt es auch extra Mikrowellengeschirr. Zudem könnt ihr euch mit Schwämmen, Handtüchern und und und eindecken.
Montag, 28. Oktober 2013
Korean Language Course - Review #1
Bei meinem Sprachkurs handelt es sich um einen Intensivkurs, dass dieser jedoch soooo hart werden würde, hätte ich nicht geahnt.
Wenn man sich für den Sprachkurs an der EWHA entscheidet, besucht man zunächst am Anfang des Semsters den Sprachtest. Den Termin für diesen erhaltet ihr mit euren Zulassungsunterlagen. Bei diesem Test wird festgestellt in welches Level ihr eingestuft werdet. Absolviert werden muss ein schriftlicher und ein mündlicher Teil. Ich kam ins Level 1 (Beginner), was auch nur logisch ist ohne Vorkenntnisse.
Bei dem Sprachtest bekommt ihr auch gleich einen Zettel auf dem die Bücher für die verschiedenen Level stehen. Das entsprechende erste Buch kauft ihr euch, sobald ihr eure Klasse wisst (diese erfahrt ihr über das Internet). Diese gibt es im Buchladen des ECC.
Für jedes Level gibt es zwei Bücher im Semester, mit dazugehörigen Workbooks. Ja, richtig, ZWEI Bücher. Ich habe bereits vor den Mid-Terms das erste Buch fast vollständig durchgearbeitet mit meinem Kurs.
Ihr könnt euch also vorstellen, dass der Kurs sehr zeitaufwendig ist.
Zunächst beginnt der Language Course in der ersten Woche mit dem Erlernen von Hangeoul, der koreanischen Schrift. Dies ist problemlos innerhalb von einer Woche zu schaffen, sofern ihr ordentlich lernt. Ich selbst hab schon in Deutschland begonnen die einzelnen Buchstaben zu lernen, so viel es mir in der ersten Woche noch recht leicht dem Kurs zu folgen. Ab der zweiten Woche beginnt der Wahnsinn :D Es kommen pro Woche zwischen 150 und 300 neue Vokabeln auf euch zu und jede Menge Grammatik (nein ich übertreibe nicht). Jede Woche wird ein ganzes Kapitel im Buch durchgearbeitet und in der Woche danach durch einen Test abgefragt, der 10 % eurer Gesamtnote ausmacht. Das erste Buch ist, wie gesagt, bis zu den Zwischenprüfungen fertig und wird thematisch dort abgefragt.
Die Mid-Terms setzen sich an zwei Tagen wie folgt zusammen: hören/verstehen - sprechen - lesen - schreiben - Grammatik.
- hören/verstehen: Ihr bekommt ein Blatt auf dem verschiedene Aufgaben stehen. Die Lehrerin spielt zu jeder Aufgabe den jeweiligen Part einer CD ab, der euch die Lösung verraten soll.
- sprechen und lesen: Ihr bekommt mehrere Dialoge im Buch genannt, die ihr vorbereiten müsst. Die Lehrerin sitzt mit euch allein im Raum, ihr bekommt 3 Zettel zur Auswahl auf dem jeweils ein Text zum vorlesen und ein Dialogthema steht. Sobald ihr eure Auswahl getroffen habt, lest ihr zunächst vor und sprecht danach den Dialog mit eurer Lehrerin durch, d.h. sie stellt die Fragen, ihr antwortet.
- Grammatik: Ihr bekommt verschiedene Aufgaben, die gelöst werden müssen. Entweder indem ihr aus kurzen Texten etwas raussucht oder Lücken ausfüllt etc.
- schreiben: Während des Unterrichts schreibt ihr als Hausaufgabe mehrere kurze Texte, z.B. über euer Haus oder euren Urlaub. Diese Texte müsst ihr für diesen Prüfungsteil schreiben können. Auswendig natürlich. Je länger, desto besser.
Das war der erste Teil meines Sprachkurses. Ab Mittwoch geht es bei mir mit dem zweiten Teil weiter, der mich auf die Final Exams vorbereiten wird, also Buch 2.
Ich rate euch, wenn ihr diesen Sprachkurs macht, lernt von Anfang an kontinuierlich Vokabeln!!!! Karteikarten, Hefte etc. gibt es kostengünstig im Buchladen im ECC.
Wenn man sich für den Sprachkurs an der EWHA entscheidet, besucht man zunächst am Anfang des Semsters den Sprachtest. Den Termin für diesen erhaltet ihr mit euren Zulassungsunterlagen. Bei diesem Test wird festgestellt in welches Level ihr eingestuft werdet. Absolviert werden muss ein schriftlicher und ein mündlicher Teil. Ich kam ins Level 1 (Beginner), was auch nur logisch ist ohne Vorkenntnisse.
Bei dem Sprachtest bekommt ihr auch gleich einen Zettel auf dem die Bücher für die verschiedenen Level stehen. Das entsprechende erste Buch kauft ihr euch, sobald ihr eure Klasse wisst (diese erfahrt ihr über das Internet). Diese gibt es im Buchladen des ECC.
Für jedes Level gibt es zwei Bücher im Semester, mit dazugehörigen Workbooks. Ja, richtig, ZWEI Bücher. Ich habe bereits vor den Mid-Terms das erste Buch fast vollständig durchgearbeitet mit meinem Kurs.
Ihr könnt euch also vorstellen, dass der Kurs sehr zeitaufwendig ist.
Zunächst beginnt der Language Course in der ersten Woche mit dem Erlernen von Hangeoul, der koreanischen Schrift. Dies ist problemlos innerhalb von einer Woche zu schaffen, sofern ihr ordentlich lernt. Ich selbst hab schon in Deutschland begonnen die einzelnen Buchstaben zu lernen, so viel es mir in der ersten Woche noch recht leicht dem Kurs zu folgen. Ab der zweiten Woche beginnt der Wahnsinn :D Es kommen pro Woche zwischen 150 und 300 neue Vokabeln auf euch zu und jede Menge Grammatik (nein ich übertreibe nicht). Jede Woche wird ein ganzes Kapitel im Buch durchgearbeitet und in der Woche danach durch einen Test abgefragt, der 10 % eurer Gesamtnote ausmacht. Das erste Buch ist, wie gesagt, bis zu den Zwischenprüfungen fertig und wird thematisch dort abgefragt.
Die Mid-Terms setzen sich an zwei Tagen wie folgt zusammen: hören/verstehen - sprechen - lesen - schreiben - Grammatik.
- hören/verstehen: Ihr bekommt ein Blatt auf dem verschiedene Aufgaben stehen. Die Lehrerin spielt zu jeder Aufgabe den jeweiligen Part einer CD ab, der euch die Lösung verraten soll.
- sprechen und lesen: Ihr bekommt mehrere Dialoge im Buch genannt, die ihr vorbereiten müsst. Die Lehrerin sitzt mit euch allein im Raum, ihr bekommt 3 Zettel zur Auswahl auf dem jeweils ein Text zum vorlesen und ein Dialogthema steht. Sobald ihr eure Auswahl getroffen habt, lest ihr zunächst vor und sprecht danach den Dialog mit eurer Lehrerin durch, d.h. sie stellt die Fragen, ihr antwortet.
- Grammatik: Ihr bekommt verschiedene Aufgaben, die gelöst werden müssen. Entweder indem ihr aus kurzen Texten etwas raussucht oder Lücken ausfüllt etc.
- schreiben: Während des Unterrichts schreibt ihr als Hausaufgabe mehrere kurze Texte, z.B. über euer Haus oder euren Urlaub. Diese Texte müsst ihr für diesen Prüfungsteil schreiben können. Auswendig natürlich. Je länger, desto besser.
Das war der erste Teil meines Sprachkurses. Ab Mittwoch geht es bei mir mit dem zweiten Teil weiter, der mich auf die Final Exams vorbereiten wird, also Buch 2.
Ich rate euch, wenn ihr diesen Sprachkurs macht, lernt von Anfang an kontinuierlich Vokabeln!!!! Karteikarten, Hefte etc. gibt es kostengünstig im Buchladen im ECC.
Mittwoch, 11. September 2013
EWHA Church International welcoming lunch
Sonntags ging es für mich in die Kirch der EWHA Uni, denn ich hatte mich ein paar Tage zuvor zu einem Lunch (Mittagessen) dort angemeldet. Weniger wegen der Kirche, mehr wegen der Chance wieder neue Exchanges kennenzulernen und etwas zu essen ;)
Bei diesem Lunch stellte sich die Kirche und die Kirchengemeinde kurz vor. Christen sind in Korea sehr verbreitet. Das Christentum ist neben dem Buddhismus eine der größten Religionen. Bei der EWHA University Church handelt es sich um eine protestantische Kirche, genauso wie es sich bei der Uni um eine protestantische Hochschule handelt. (Fast alle Hochschulen in Korea werden durch eine der christlichen Kirchen unterstützt)
Ich lernte tatsächlich einige neue Leute kennen. Unterhielt mich mit einigen koreanischen Studenten, die alle sehr nett waren. Ich lernte zwei Brasilianer/innen kennen, die beide Medizin studieren (ist in Brasilien übrigens etwas schneller zu studieren als in Deutschland) und sah ein paar alte Gesichter.
Der Lunch ist vor allem denjenigen zu empfehlen, die wie ich, Gemüse und Obst beim Essen vermissen. Das Buffet war reichthaltig mit einer großen Auswahl. Es gab koreanische, italienische, deutsche und viele andere Gerichte zur Auswahl. Außerdem Salat und Obst. So konnte ich meinen Vitaminhaushalt endlich wieder auffüllen, denn ich muss zugeben, dass mir Obst und Gemüse wirklich fehlen. Das koreanische Essen ist sehr Fleischlastig, dennoch sehr lecker.
Bei diesem Lunch stellte sich die Kirche und die Kirchengemeinde kurz vor. Christen sind in Korea sehr verbreitet. Das Christentum ist neben dem Buddhismus eine der größten Religionen. Bei der EWHA University Church handelt es sich um eine protestantische Kirche, genauso wie es sich bei der Uni um eine protestantische Hochschule handelt. (Fast alle Hochschulen in Korea werden durch eine der christlichen Kirchen unterstützt)
Ich lernte tatsächlich einige neue Leute kennen. Unterhielt mich mit einigen koreanischen Studenten, die alle sehr nett waren. Ich lernte zwei Brasilianer/innen kennen, die beide Medizin studieren (ist in Brasilien übrigens etwas schneller zu studieren als in Deutschland) und sah ein paar alte Gesichter.
Der Lunch ist vor allem denjenigen zu empfehlen, die wie ich, Gemüse und Obst beim Essen vermissen. Das Buffet war reichthaltig mit einer großen Auswahl. Es gab koreanische, italienische, deutsche und viele andere Gerichte zur Auswahl. Außerdem Salat und Obst. So konnte ich meinen Vitaminhaushalt endlich wieder auffüllen, denn ich muss zugeben, dass mir Obst und Gemüse wirklich fehlen. Das koreanische Essen ist sehr Fleischlastig, dennoch sehr lecker.
Dienstag, 3. September 2013
Wäsche waschen
Heute hab ich mich mal in das Abenteuer "Wäsche waschen" gestürzt.
Im iHouse II (D) gibt es im Stockwerk B1 einen Laundry room, dort stehen drei Waschmaschinen und zwei Wäschetrockner, außerdem noch zwei Bügelstationen und Wäschekörbe. Für die Waschmaschinen und die Trockner braucht man pro Ladung 500 KRW, als eine Münze. Ihr könnt also nicht 5 mal 100 KRW Münzen dort einwerfen. Da die Münzen eher selten in eure Hände fallen, hebt sie gut auf um auch immer wenn es nötig ist waschen zu können.
Im iHouse II (D) gibt es im Stockwerk B1 einen Laundry room, dort stehen drei Waschmaschinen und zwei Wäschetrockner, außerdem noch zwei Bügelstationen und Wäschekörbe. Für die Waschmaschinen und die Trockner braucht man pro Ladung 500 KRW, als eine Münze. Ihr könnt also nicht 5 mal 100 KRW Münzen dort einwerfen. Da die Münzen eher selten in eure Hände fallen, hebt sie gut auf um auch immer wenn es nötig ist waschen zu können.
Da es nichts gibt um die Wäsche aufzuhängen und auch der Balkom am Dorm ziemlich klein ist, überlegt euch gut was ihr für Sachen einpackt. Ich hab einfach todesmutig alles in den Trockner geschmissen, den ich beim nächsten Mal auf Medium statt auf Heiß stellen werde, damit meine Wäsche hoffentlich nicht so heiß ist, dass ich sie nicht anfassen kann ;)
Auch wenn an den Geräten alles auf Koreanisch steht, hängen an den Wänden Schilder, die jedem auf Englisch super erklären, welche Knöpfe wofür sind und welche man drücken sollte. Somit bekommt es sicher jeder hin hier wieder saubere Kleidung in seinen Schrank zu bekommen.
Samstag, 31. August 2013
Willkommen am EWHA Campus
Am Donnerstag, sprich einen Tag nach meiner Anreise, fand morgens um 9 Uhr der Korean Language Test statt. Dieser besteht aus 90 Minuten schriftlichem Test und 15 Minuten Mündlichem. Aber....da ich natürlich überhaupt keine Ahnung von der koreanischen Sprache hab und gerade mal die einzelnen Buchstaben kann, war ich ziemlich schnell fertig. Die richtigen Beginner, wie ich, durften den schriftlichen Test beenden, ohne richtig anzufangen und konnten direkt zum mündlichen Test weitergehen. Auch der war bei mir nicht allzulang, die einzige Frage war: "lernen sie zum ersten Mal Koreanisch?".
Danach war Warten angesagt, aber da es vielen so erging wie mir haben wir uns zusammen getan und sind frühstücken gegangen. Da stellte ich zum ersten Mal fest, wie viele Deutsche hier sind. Unglaublich. Aber dennoch waren wir bunt gemischt, mit Deutschen (war ja klar^^), Amerikanern, Franzosen, Finnen, Schweden und Chinesen.
Kurze Zwischeninfo zum Frühstück: Am Campus ist frühstücken kein Problem, auch in den ersten Tagen nicht, in denen man noch nicht zum Einkaufen kam. Die EWHA besitzt ein paar Cafés und sogar eine Bäckerei auf dem Campus, so kann man sich problemlos morgens versorgen um nicht zu verhungern. Außerdem ist ein paar Schritte außerhalb des Main Gates (Haupteingangs) ein Dunkin Donuts und ein Starbucks. Etwas frühstückstaugliches für im Wohnheimzimmer zu finden stellt sich jedoch als ziemlich schwierig heraus, da hier alles sehr übersüßt ist. Es gibt also nur Muffins oder Milchbrötchen oder natürlich Reis :)
Nach dem Frühstück gingen alle Exchanges (Auslandsstudenten) zur Willkommenszeremonie und holten sich ihre Campus-Packs ab, wo der Studentenausweis und viele wichtige Infos drin sind. Auf der Zeremonie wurden wir alle willkommen geheißen und verschiedene Dinge wie das OGA, das PEACE Buddy System und mögliche Ausflüge und Aktivitäten vorgestellt. Die Veranstaltung dauert knapp zwei Stunden, aber mit kurzer Pause in der es kostenlos Kaffee und Kekse gibt. Die Kekse sind allerdings sehr sehr süß. Nach der Pause heißt es wieder in den Raum rein und alle wurden in Gruppen aufgeteilt. Die Gruppen waren nach Nationalitäten eingeteilt, was in unserer Gruppe alle sehr schade fanden, denn Deutsche finden sich eh immer und so hätte man gut andere Menschen kennenlernen können. Dennoch war die Campus-Tour wirklich schön gemacht, wir bekamen von 3 PEACE Buddys alles gezeigt und sogar auf Deutsch erklärt, obwohl alle 3 bis dahin nur ein Semester (ca. 6 Monate) Deutsch gelernt hatten.
Danach war Warten angesagt, aber da es vielen so erging wie mir haben wir uns zusammen getan und sind frühstücken gegangen. Da stellte ich zum ersten Mal fest, wie viele Deutsche hier sind. Unglaublich. Aber dennoch waren wir bunt gemischt, mit Deutschen (war ja klar^^), Amerikanern, Franzosen, Finnen, Schweden und Chinesen.
Kurze Zwischeninfo zum Frühstück: Am Campus ist frühstücken kein Problem, auch in den ersten Tagen nicht, in denen man noch nicht zum Einkaufen kam. Die EWHA besitzt ein paar Cafés und sogar eine Bäckerei auf dem Campus, so kann man sich problemlos morgens versorgen um nicht zu verhungern. Außerdem ist ein paar Schritte außerhalb des Main Gates (Haupteingangs) ein Dunkin Donuts und ein Starbucks. Etwas frühstückstaugliches für im Wohnheimzimmer zu finden stellt sich jedoch als ziemlich schwierig heraus, da hier alles sehr übersüßt ist. Es gibt also nur Muffins oder Milchbrötchen oder natürlich Reis :)
Nach dem Frühstück gingen alle Exchanges (Auslandsstudenten) zur Willkommenszeremonie und holten sich ihre Campus-Packs ab, wo der Studentenausweis und viele wichtige Infos drin sind. Auf der Zeremonie wurden wir alle willkommen geheißen und verschiedene Dinge wie das OGA, das PEACE Buddy System und mögliche Ausflüge und Aktivitäten vorgestellt. Die Veranstaltung dauert knapp zwei Stunden, aber mit kurzer Pause in der es kostenlos Kaffee und Kekse gibt. Die Kekse sind allerdings sehr sehr süß. Nach der Pause heißt es wieder in den Raum rein und alle wurden in Gruppen aufgeteilt. Die Gruppen waren nach Nationalitäten eingeteilt, was in unserer Gruppe alle sehr schade fanden, denn Deutsche finden sich eh immer und so hätte man gut andere Menschen kennenlernen können. Dennoch war die Campus-Tour wirklich schön gemacht, wir bekamen von 3 PEACE Buddys alles gezeigt und sogar auf Deutsch erklärt, obwohl alle 3 bis dahin nur ein Semester (ca. 6 Monate) Deutsch gelernt hatten.
Danach gingen ich mit einigen anderen Exchanges (Austauschstudenten) Abendessen. Für mich gab es zum ersten mal etwas richtig Koreanisches: Kimchi-Pork-Stew. Dabei handelt es sich um eine Suppe mit Kimchi (scharf eingelegter Kohl), ein bisschen Fleisch und Tofu. Dazu gibt es Reis, Kimchi, Würstchen oO und scharf eingelegte Paprika. Es war im ersten Moment ein ungewöhnlicher Geschmack, aber lecker. Das ganze mit den Stäbchen zu bewältigen stellte sich schwieriger raus als gedacht, da die koreanischen Stäbchen aus Metall und sehr dünn sind....gibt am Anfang ein paar Krämpfe in den Fingern. Aber zum Glück geht es mir damit nicht allein so ;)
Nachdem wir alle gut gestärkt waren, hieß es gleich in die Dorms und fertig machen für den Abend, denn da fand die Welcoming-Party statt. Jeder der mit wollte, musste sich im International Education Building (das höchste Gebäude am Campus) ein Ticket für 11,000 KRW kaufen und gruppenweise gingen dann meist 2 - 3 PEACE Buddies mit den Exchanges zur Partylokation. Dort angekommen gab es für jeden zwei Frei-Getränke, welche aber nur aus dem billigsten und schlechtesten Bier bestanden. Außerdem wurden Partyspiele gemacht, wie "wer trinkt das Bier am schnellsten aus?" oder "der beste Tänzer". Von einem anderen Austauschstudenten haben wir noch 2 lustige koreanische Trinkspiele gelernt, aber auch leider fast wieder vergessen, da es doch mit der Sprache ziemlich hapert ;)
Mittwoch, 28. August 2013
Tag 1 (Teil zwei meines Anreisetages)
Nachdem ich es mir gemütlich gemacht hab in meinem Dormitory, meine Roommate unterwegs war und ich nichts zu tun hatte, dachte ich mir ich schaue mir einfach mal den Campus an.
Alles hab ich nicht gesehen, denn der Campus der EWHA ist unbeschreiblich groß. Außerdem gibt es die Möglichkeit sich ganz leicht zu verlaufen :D
Dennoch hab ich das ECC gesehen, das Hauptgebäude der Uni, welches jedoch nicht hoch, sondern eher tief gebaut ist. Das ECC seht ihr auf dem folgenden Bild.
Rechts und links befinden sich verschiedene Läden, wie eine Bäckerei, ein Fitnessstudio, eine Mensaria, ein kleiner Lebensmittelladen etc. Aber auch Vorlesungs- und Seminarräume findet man dort.
Das Gebäude an sich ist ungewöhnlich und das Aushängeschild der EWHA. Jeder fotografiert es und jeder muss unbedingt sofort durchlaufen um zu sehen, was so alles gibt.
Direkt daneben steht das Welch-Ryang Auditorium, welches ziemlich auffällt, weil es auf einem kleinen Hügel liegt. Außerdem haben dort ein paar Studentinnen Fotos für ihren Abschluss gemacht, mit schwarzen Roben und alles was in Korea so dazugehört.
Und da ich gerade am Main Gate (Haupteingang) war, dachte ich mir ich erkunde ein wenig die Gegend davor. Diese ist durchzogen von vielen Restaurants, Cafés und kleinen Klamotten-/Schuhläden. Ein Paradies für mich, besonders weil mir hier alles passt was ich vorhabe zu kaufen. Bei den Restaurants hab ich mich allerdings noch nicht getraut zu essen, da ich zum einen allein war (in Korea ist essen etwas gemeinschaftliches) und zum anderen alles nur auf koreanisch ausgewiesen ist....war etwas schwer zu lesen ;)
Abends hab ich mich dann im ECC erstmal mit etwas Essbarem versorgt und habe mich in den Kampf mit dem Internet begeben. Ich sage bewusst "Kampf", weil es zum einen kein WLan im Dorm gibt, sondern nur über Lan-Kabel Internetzugang möglich ist, und weil das Einrichten unglaublich kompliziert ist. Abgesehen davon, muss man sich auch erstmal überwinden seinen alten Virenscanner außer Gefecht zu setzten (im Notfall deinstallieren) um den der Uni zu installieren, da ohne diesen das Internet nicht funktioniert. Aber da ich nicht 4 Monate ohne Internet leben möchte (konnte den Blog ja nicht einfach leer lassen ;) ), bin ich das Risiko eingegangen und hoffe, dass alles gut geht. In Deutschland wird dann wieder der andere Virenscanner installiert.
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